Die Geschichte der Firma Schöllhorn

Wir vom Autohaus Schöllhorn blicken stolz auf unsere über 120-jährige Firmengeschichte zurück. Die Anfänge finden sich in einer Huf- und Wagenschmiede Ende des 19. Jahrhunderts. Der Familienbetrieb wandelte sich im Laufe der Zeit, sodass erst mit Landmaschinen und später mit Autos gehandelt wurde.

Huf- und Wagenschmiede

1862 Geburt von Alois Schöllhorn.
1889 Umzug aus dem Württembergischen (Raum Aitrach) nach Muthmannshofen wegen Gründung des Handwerksbetriebes Schöllhorn und Übernahme der Huf- und Wagenschmiede Schwarz
(von Schwarz 1876 gekauft) in Muthmannshofen durch Alois Schöllhorn.
1891 Geburt vom ersten Sohn Josef.
1900 Kaufvertrag für Erweiterung seiner kleinen Landwirtschaft die parallel zum Handwerksbetrieb geführt wurde.
1904 Beschlusserklärung vom 24. Juli 1904 über das Ansuchen, Alois Schöllhorn auch das Heimat- und Bürgerrecht in Muthmannshofen zu erhalten, falls ihm die Bayr. Staatsbürgerschaft verliehen wird, um die er sich parallel bemüht hat.

Landmaschinen

1990 Mit 19 Jahren hat Josef nach dem Tod vom Vater Alois (48) die Huf und Wagenschmiede in Muthmannshofen übernommen. Mit 1. Ehefrau Agnes bekommt er die Kinder Alois und Sepp. Mit seiner 2. Frau Magdalena hat er 5 Söhne: Max, Georg, Hermann, Siegfried und Erich.
Von den 3 Söhnen Alois, Max, Hermann die das Schmiedehandwerk beim Vater Josef erlernt haben, war Max der Nachfolger von Vater Josef.
1962 Durch den Wandel der Zeit (seit der 50er Jahre) und das verschwinden des klassischen Handwerksbetriebes einer Huf- und Wagenschmiede war es notwendig zu modernisieren und umzudenken. Der neue Weg führte in die Landmaschinenbranche
1963 chronik_bild_1_auto_schoellhornErwerb des Grundstückes in Frauenzell, Bau des Wohnhauses.
1964 Umsiedlung der Firma nach Frauenzell und Einstieg von Georg in die Firma
1965 Mitte der 60-er eröffneten sie die Zweigstelle (bis Mitte der 80-er) in der Immenstädter Straße in Kempten als Ersatzteillager für Landmaschinen sowie ein Treibstoff- und Heizölhandel. Schon damals wurde der enge Kontakt zum Kunden gepflegt.
Kurze Zeit später erfolgte durch die Brüder Max und Georg die Umfirmierung zur „Gebrüder Schöllhorn KG“ und Spezialisierung rein auf Landmaschinen sowie Treibstoff- und Heizölhandel.

Autohaus

1968 gründeten sie die Ford Vertragswerkstatt (Frauenzell) als zweites Standbein und starteten mit dem 1. Ford-Vertrag den Einstieg in die Automobilbranche.
1970 Übernahme der Firma „Jakob Gantner“ in Altusried. Gantner war ebenso Ford-Vertragshändler und auch Schmiede- und Schlosserbetrieb, die ohne Nachfolge aus Altergründen den Firmenbetrieb aufgeben mussten. So erhielt die „Gebrüder Schöllhorn KG“ den 2. Ford-Vertrag.
1979 chronik_bild_2_auto_schoellhornErich Schöllhorn bemüht sich in seinem Amt als Geschäftsführer um die Erweiterung der Aktivitäten innerhalb der Automobilbranche um das neu auf den deutschen Markt gekommene Fabrikat Suzuki. Mit Erfolg.
1980 chronik_bild_3_auto_schoellhornAb Januar wurde der Vertrieb von Suzuki aufgenommen. Der Vertragshändler Schöllhorn gilt als: „Suzuki-Vertragshändler der 1. Stunde“. Auto bei Anlieferung - das erste Auto von Suzuki in Deutschland, einer der ersten Geländewagen mit Allrad namens LJ 80, (800 ccm / 40 PS) Dachaufbau des Fahrzeuges wurde erst beim Händler durchgeführt … ca. 12.000 DM. Die beengten Verhältnisse der bestehenden Autowerkstatt in der Ortsmitte von Altusried gaben Anlass zu Überlegungen bezüglich einer Vergrößerung. Am bisherigen Standort war dies nicht möglich. Im neuen Gewerbegebiet Krugzell wurde das perfekte Grundstück gefunden. Planung und Ausrichtung - Neubau und ausschließlich auf das Fabrikat Suzuki.
1989 Baubeginn des heutigen Autohaus Schöllhorn im Gewerbegebiet Krugzell.
1990 Fertigstellung. Großes Eröffnungsfest des Autohauses am 29./30. September als reiner Suzuki Vertragshändler unter der Leitung von Erich Schöllhorn.
2007 chronik_bild_4_auto_schoellhornAm 1. Juli Übernahme des Autohaus Schöllhorn Durch Henry Allgaier